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  1. #1
    Newbie Avatar von roebix3

    Mindfuckhausen vol. 1 :D

    So hier wäre der Thread, mal schauen wieviele sich dafür auch so begeistern wie ich.

    Es geht hierbei um das Austauschen von Philosophien- man teilt zu einem bestimmten Thema die Vorstellungen. Dabei soll die Diskussion möglichst konstruktiv gestaltet werden.

    Ich mache dann mal den Anfang:

    Des Glückes Unglück.
    Glück und Unglück als Maxime unterscheiden sich eher durch die Sichtweisen, als durch die Tatsachen.
    Ist es schlussendlich nicht das dürsten nach Glück, welches Unglück hervorruft? Ist Glück so betrachtet überhaupt erstrebenswert?


    Ich bin gespannt

  2. #2
    Lebende Legende Avatar von T1 Sparta

    AW: Mindfuckhausen vol. 1 :D

    Gibt es denn Glück überhaupt ? Wie definiert sich Glück? Glück in der Liebe? Glück im Alltag? Oder ist Glück einfach eine "Ausflucht" für etwas unerklärliches?

  3. #3
    Smokin Ace Avatar von Platinum

    AW: Mindfuckhausen vol. 1 :D

    Plati hält von "Glück" nicht viel.
    Denn nicht umsonst heisst es in einem Sprichwort: "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!"
    Oder in einer kurzen Version egal ob es bergauf oder manchmal auch bergab im Leben hinausläuft... wir ändern unser Leben selber ob zum guten oder zum schlechten.... da brauchen wir kein Glück.

  4. #4
    Newbie Avatar von roebix3

    Mindfuckhausen vol. 1 :D

    Sehr interessant. Für mich stellt Glück den Zustand von psychischer Vollkommenheit dar, welches in Symbiose zum 'anderen' ein Bestehen vorweisen kann.

    Die Frage ist aber vielmehr, wie essentiell ein Glück ist. Wenn man von der Annahme ausgeht, dass die Gier nach Glück Unglück hervorruft, liegt dann nicht die Überlegung nahe, entweder nicht mehr nach Glück zu fanden, oder sich mehr Unglück zu wünschen?
    Geändert von roebix3 (27.01.2014 um 21:26 Uhr)

  5. #5
    Lebende Legende Avatar von T1 Sparta

    AW: Mindfuckhausen vol. 1 :D

    Irgendwie schon, aber wirft ja wieder die Frage auf, ob Glück nicht ein Zwang ist?

  6. #6
    Nachwuchsspammer Avatar von Erzgebirgskind

    AW: Mindfuckhausen vol. 1 :D

    Glücklich bin ich wenn ich nicht das Bedürfnis habe glücklich sein zu müssen.

  7. Der folgende User hat sich bei Erzgebirgskind für den Beitrag bedankt


  8. #7
    Newbie Avatar von roebix3

    Mindfuckhausen vol. 1 :D

    Kann es denn einen Zustand des nicht Glück & nicht Unglück-Seins überhaupt geben?
    Ich denke es verhaltet sich wie die Liebe. Von der Sehnsucht missbraucht, vom Hass missbraucht, vom Menschen...missbraucht; ich weiss nicht, ob die Maxime der Vollkommenheit darin besteht, befreit von den Nöten des nicht seins zu sein. Ist anderer seits der Mensch nicht tot, sobald er das Streben nach mehr aufgibt?

  9. #8
    Routinier Avatar von Amani HT

    AW: Mindfuckhausen vol. 1 :D

    Vollkommenheit sollte nicht im Konsenz mit Glück genannt werden
    Vollkommenheit ist unerreichbar und daher macht es Glück automatisch zu Unglück

    Glück ist eine Momentaufnahme mit positiver Ausrichtung seiner eigenen Person und oder Umfeld

  10. #9
    Nachwuchsspammer Avatar von Erzgebirgskind

    AW: Mindfuckhausen vol. 1 :D

    Nicht wirklich Philosophisch aber allegmein gut beschrieben. Hab nach dem Lesen des Threads öfter an diese Lied denken müssen:


    Das Glück

    Es sitzt sich weich auf unserm Sofa. Gemütlichkeit im ganzen Haus.
    Geschmackvoll wählten wir die Bilder zur Farbe der Gardinen aus.
    Wir schließen nachts die Jalousien, hab´n neue Schlösser in der Tür.
    Das Glück soll sich doch sicher fühlen als Dauermieter, dachten wir.

    Da hat´s das Bündel schon geschnürt.
    Ich glaub´, es wohnt nicht gern möbliert
    und scheint die Sicherheit zu meiden.
    Versprechen, die vergißt es prompt,
    und daß es niemals pünktlich kommt,
    kann ich nicht leiden.

    Ich hab´ es tief als Kind geatmet im Kirschenbaum zur Blütenzeit.
    Da warf´s mir seine Glückshaut über grad wie ein Sternentalerkleid.
    Ich traf es unter jungen Leuten, wir feierten bei Kerzenschein.
    Es war spontan, verrückt, bescheiden und machte aus dem Wasser Wein.

    Da hat´s das Bündel schon geschnürt.
    Dann ging es fort und kam nicht mehr.
    Ich hechelte ihm hinterher.
    Doch ich war nie sehr gut im Rennen.
    Einmal kam´s ungeheuer groß,
    es trug ein Baby auf'm Schoß.
    Da schossen uns vor Glück die Tränen.

    Ich fand es mal beim Muschelsuchen. Da gab´s mir sein Geheimnis preis:
    "Du rennst mir nach, willst mich erzwingen. Halt inne, schau und sei ganz leis.
    Dann wirst du staunend mich entdecken. Dann hörst du meinen Glücksgesang.
    Und ich kann dir aus vielen Blicken entgegen schau´n ein Leben lang.


    Ich bin im Brotgeruch versteckt,
    und wenn dich deine Liebste neckt
    im Dunkeln, dann hörst du mich lachen.
    Ich warte auf dich jetzt und hier,
    und wenn du singst, bin ich bei dir,
    dich froh zu machen!"

    Gerhard Schöne, CD (1992) "Die sieben Gaben", Titel 14

  11. Der folgende User hat sich bei Erzgebirgskind für den Beitrag bedankt


  12. #10
    Newbie Avatar von roebix3

    AW: Mindfuckhausen vol. 1 :D

    @Erzgebirgskind Sehr schön formuliert (:
    @Amani HT Aber hier kommt nun wiederum die Frage ins Spiel, inwieweit Glück und Unglück voneinander entfernt liegen.

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