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  1. #1
    Achievement Zombie Avatar von FreeZZa

    Diversity in Video Games – Rassismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit

    Manveer Heir, Gameplay Designer bei BioWare Montreal, hat an der vergangenen GDC einen Vortrag zu 'Diversity in Video Games' gehalten. Hauptsächlich geht er darauf ein, dass in Games die meisten Charaktere weiss, heterosexuell und männlich sind, obwohl die Welt mehr zu bieten habe. Ich habe einige Interviews und Artikel zu diesem Thema angeschaut und wollte von euch mal wissen, was ihr zu diesem Thema meint.

    Ich persönlich sehe zwar, was er meint, halte aber nicht viel davon. Rockstar hatte damals mit Vorwürfen zu kämpfen, weil sie drei männliche Hauptfiguren in GTA V hatten. Natürlich ging das Geschrei los, dass es da eine starke Frau brauche blablabla. Rockstar antwortete darauf, dass eine Frau hier schlicht fehl am Platz wäre. Und genau das sehe ich bei vielen Games so. Eine Figur weiblich, schwul/lesbisch oder schwarz/asiatisch/latino/whatever zu machen, nur damit jede mögliche Rasse, sexuelle Orientierung und jedes Geschlecht vertreten ist, ist einfach nur dumm. Denn diese Figuren wirken meist reingedrückt und finden ihren Platz in der Story nicht.

    Zudem gehts mir ganz persönlich auch um Identifikation mit meiner Figur. Ich kann mich einfach nicht mit einer schwulen Figur identifizieren. Nicht, weil ich homophobisch bin – bin ich nicht –, sondern, weil es für mich micht stimmt. Ich kann mich auch besser mit einer weiblichen Protagonistin identifizieren. Lara Croft, Nilin, Faith, Aveline de Grandpré: alles tolle Hauptfiguren. Der Grund, warum ich keinen Schwulen spielen möchte, ist relativ einfach, ich kanns aber nicht gescheit in Worte fassen. Habs gerade mit drei Anläufen versucht, aber es will nie Sinn machen für andere. Naja .

    Was meint ihr?

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  3. #2
    Hardcore-Poster Avatar von Malli

    AW: Diversity in Video Games – Rassismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit

    Ich habe weder Problemen mit verschiedenen Geschlechtern zub spielen noch mit Charakteren die eben anders sind. Anders als wir "normal" empfinden. Gerade das macht oft den Reiz aus. Alleine The Ballad of Gay Tony ist ein herrlich abgedrehtes Stück Videospiel geworden. Und auch Trevor in GTA V ist ja nicht gerade das was man als Vorzeigecharakter für ein Spiel sieht. Ich selbst fand schon immer die Charaktere interessanter die etwas zu bieten hatten, die eben anders waren als die andere. Klar sind Lara und Co. nichts schlechtes, aber eben etwas von der Stange. Ich hätte absolut kein Problem damit wenn z.B. im nächsten Mass Effect ein homosexueller, farbiger Charakter die erste Rolle bekommt. In Black Flag z.B: hege ich große Sympathien mit Kenway´s schwarzem Bootsmann.

    Ich hab da absolut keine Vorurteile, und nehme alles so wie es kommt, wie im richtigen Leben. Menschen dürfen niemals nur nach Ihrem Äußeren und Verhalten beurteilt werden. Jeder Mensch hat Gründe warum er so ist wie er ist. Und das darf von mir aus auch sehr gerne in Videospielen ein Bestandteil werden, besser gestern wie heute.

  4. #3
    *weiblich* Avatar von suedwanderer

    AW: Diversity in Video Games – Rassismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit

    Mir ist die Überlegung eigentlich zu politisch.
    Ich denk über sowas gar nicht nach. Es ist mir egal.
    Bin ja bekanntlich weiblich, ob mein char im spiel männlich, weiblich, schwarz oder weiß ist, ist mir eigentlich sch***egal.

    Mich interessieren die klassen, magier, berserker, sowas.
    Ein Spiel soll mich unterhalten und nicht die faz ersetzen. ...

    Mein char bei saints row ist übrigens ein schwuler farbiger mit grünen locken

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  6. #4
    Treues Mitglied

    AW: Diversity in Video Games – Rassismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit

    In mass effect kann man doch schon Schwul sein oder nicht?

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  7. #5
    Achievement Zombie Avatar von FreeZZa

    AW: Diversity in Video Games – Rassismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit

    Zitat Zitat von Jabba41 Beitrag anzeigen
    In mass effect kann man doch schon Schwul sein oder nicht?

    Gesendet von meinem GT-I8190 mit Tapatalk
    Kann man, die BioWare-Games sind aber die einzigen mir bekannten Games, bei denen das geht.

  8. #6
    Treues Mitglied

    AW: Diversity in Video Games – Rassismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit

    Ich finde es dadurch aber weder besser oder schlechter. Ist mir kack egal un ehrlich zu sein

    Gesendet von meinem GT-I8190 mit Tapatalk

  9. #7
    Achievement Zombie Avatar von FreeZZa

    AW: Diversity in Video Games – Rassismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit

    Zitat Zitat von Jabba41 Beitrag anzeigen
    Ich finde es dadurch aber weder besser oder schlechter. Ist mir kack egal un ehrlich zu sein

    Gesendet von meinem GT-I8190 mit Tapatalk
    Geht mir gleich, aber da habe ich die Wahl. Weisst du, was ich meine?

  10. #8
    *weiblich* Avatar von suedwanderer

    AW: Diversity in Video Games – Rassismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit

    Zitat Zitat von FreeZZa Beitrag anzeigen
    Kann man, die BioWare-Games sind aber die einzigen mir bekannten Games, bei denen das geht.
    Stimmt.
    Geht bei dragon age auch. Auch bioware.

  11. #9
    426 HEMI Avatar von Zsadist

    AW: Diversity in Video Games – Rassismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit

    Zitat Zitat von suedwanderer Beitrag anzeigen
    Mir ist die Überlegung eigentlich zu politisch.
    Ich denk über sowas gar nicht nach. Es ist mir egal.
    Bin ja bekanntlich weiblich, ob mein char im spiel männlich, weiblich, schwarz oder weiß ist, ist mir eigentlich sch***egal.

    Mich interessieren die klassen, magier, berserker, sowas.
    Ein Spiel soll mich unterhalten und nicht die faz ersetzen. ...

    Mein char bei saints row ist übrigens ein schwuler farbiger mit grünen locken

    Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.

    Davon ab, welchem Zeitgenossen sieht man denn effektiv an ob und wie er - wie man so schön sagt - tickt? Ich zitiere einen Kumpel von mir, der gerne sagt "die Teekannen sind doch eh schon ausgestorben, uns erkennt man nicht mehr so leicht - schwul ist normal geworden" und ja, damit hat er recht. Also kann faktisch auch jeder männliche Char in einem Game potentiell schwul sein und das Abgeben mit Weibern nur Tarnung. Ist doch am Ende - wenn denn - nur ne Art und Weise, wie man es betrachtet.

    Meiner Ansicht nach beschäftigen sich auch Entwickler viel zu viel damit was i-wie sein könnte, muss, soll und dieses Vorrücken der political corretness in Games nervt mich persönlich total. Damit schwindet der Fokus, denn Spiele sind - besten Fall - einfach dafür da, dass sie Spaß machen, Spaß bringen sollen. Mir egal ob und wie eine Figur vom Entwickler gedacht ist; Mich interessiert, ebenso wie Südi, WAS die Figur kann, WAS ich mit der Figur erreichen kann. Ist es ein guter Schütze im Shooter, sind die Fähigkeiten für einen Tank im RPG hinreichend bedacht worden, gibt es genug Zauber für die magische Figur, die ich erlernen kann, etc. Ob das virtuelle Teil dann männlich oder weiblich oder ein Transgender oder, oder, oder ist .. wen interessiert das? Am Ende ist es doch eh ein "es", ein paar Codezeilen, die mir Spaß bringen sollen.


    PS. Mein Saints Row Char hat ne Vokuhila-Frise, dazu ne Bandana, Kajal umrandete Augen, Vollbart, Fistelstimme und tanzt wie Carlton.
    Geändert von Zsadist (23.03.2014 um 13:13 Uhr)

  12. Der folgende User hat sich bei Zsadist für den Beitrag bedankt


  13. #10
    Hardcore-Poster Avatar von Malli

    AW: Diversity in Video Games – Rassismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit

    Ich selbst unterscheide da aber gerne.
    Gerade wenn es um Charaktere geht, deren Geschichte, Erlebnisse und Emotionen mir das ganze Spiel über keine Ruhe lassen, ich unbedingt alles wissen will. Ein Beispiel wäre Clementine. Ein kleines Mädchen das mit Waffen hantiert, Sachen erlebt hat die man sicher keinem kleinen Mädchen zumuten würde, aber trotzdem Ihre Geschichte lebt und verkörpert, das will ich haben. Und in genau dem Moment interessiert ich die Person mindestens genauso viel wie das Spiel, auch wenn es nur ein paar Pixel sind. Aber gerade die Emotionen und Gefühle die der Charakter hat, wenn auch nur virtuell, will ich mitfühlen, miterleben. Gerade dann bekommt ein Spiel Tiefgang und bleibt auch auf lange Zeit hängen. Wenn in dem Moment durch die Geschichte z.B. weitergegeben wird warum er z.B. homosexuell oder rassenfeindlich ist, dann passt das perfekt dazu.

    Bei Saints Row dagegen gibt es diese tiefgründigen Punkte ja gar nicht, da gehts mir um den Spaß und um das was mein Char kann. Umso besser wenn er optisch ein abartiger Totalschaden ist. Ich will auch nicht mehr über ihn wissen.

    Für mich sind das 2 Paar Schuhe, aber da ist eben jeder anders eingestellt
    Und nein, ich lebe und liebe nicht virtuell, sondern real im Hier und Jetzt. Drum geh ich auch gleich aus zum Essen und danach ins Kino
    Mit einer echten, nicht verpixelten Frau

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